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Hehe, allein das Cover dieser Platte ist am Roggen wie Getreide (um mal Fettes Brot zu zitieren) und will so gar nicht zum Klischeetriefenden Titel passen. Mit „Anarchie“, übrigens ihrer Abschieds-Platte, haben First Doom meiner Meinung nach ihr bestes Werk vorgelegt. Der Widerspruch Titel/Cover wird im Introsong „Was heißt Punk“ näher beleuchtet, wobei sich einige Ska-Einflüsse zeigen. Es folgt der gerade zu philosophische Song „Träume nicht dein Leben“ (einer meiner Faves) ehe man eine multipler Orgasmus-beim-Deutschlehrer verursachende Formulierung findet, die auch noch allen aus der Seele spricht: „Deutschland sucht den Superstar und findet ihn zum Kotzen!“ (Deutschland sucht den Superdepp).
Die Songs wechseln sich musikalisch, textlich und emotional ab, zwischen Himmelhochjauchzend (Summer Sunshine holiday) und Todtraurigbetrübt (Gebrochene Brücken) . Und mit L´ignorant wird sogar die Fremdsprachenfraktion bedient (und der Frauengesangsfanklub) , mit Affentango die Moloko Plus Fans. Angereichert wird das Album noch durch nette Hörspiel-Samples, lediglich der „Neue Medizin“ Remix verleiht der Platte ein wenig Singlecharakter, ähnlich wie der Livetrack auf dem aktuellen blink 182 Album..
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Unterm Strich aber, wie gesagt, der beste First Doom Release ever…
Philip Aubreville
Diese Rezension wurde außerdem auf der Website von F+B Records veröffentlicht.
Schlagworte: Anarchie, F und B Records, F+B Records, First Doom, Frivol + Billig Records, Frivol und Billig Records, Moloko Plus, Pforzheim, Punk, Punkrock, Review, Rezension